Wilkommen in Peru – Kulturschock und die ersten Seelöwen

Peru – meine Güte haben wir hier bis jetzt viel gesehen. Wir sind seit dem 16.04. hier und haben so einen Affenzahn drauf gehabt, dass wir kaum zum entspannen kamen. Aber jetzt gibt es wieder etwas Luft und wir können euch zeigen, was wir hier so alles erleben durften.

Kulturschock Südamerika

In Mexiko ging es schon los, aber in Peru wurde es mehr – der Kulturschock. Kulturschock ist eventuell etwas überspitzt, es handelt sich eher um Kuriositäten.

Woran ich persönlich mich nicht so richtig gewöhnen kann, ist dass es in jedem Badezimmer neben dem Klo einen Mülleimer gibt, wo das gebrauchte Klopapier reinkommt. Ich hab mittlerweile erfahren, dass es das auch in Europa gibt, aber für mich ist das immer noch sehr gewöhnungsbedürftig.

Plastikverbrauch ist unglaublich hier. So ziemlich alles wird mehrfach in Plastiktüten verpackt. Wir haben gestern eine Pizza bestellt und zwar para llevar, also zum mitnehmen. Dazu gab es ein Getränk. Auch zum mitnehmen. 😀

Auch die Verpackungsgrößen sind teilweise genial. Wir wollten ein paar Eier zum Frühstücken kaufen. Das war die kleinste Verpackung:

Es handelt sich hierbei um fast 1 Kilo Eier. Falls ihr wissen wollt, was der Preis bedeutet, es handelt sich hierbei um Soles. Als Faustregel kann man den Preis durch 4 teilen um auf den Euro Preis zu kommen, die Eier haben also ca. 1,50 Euro gekostet.

Paracas – Seelöwen, Pinguine und Vögel ohne Ende

Von Mexiko aus sind wir nach Lima geflogen, wo wir nicht so sonderlich viel gemacht haben. Eingecheckt, einkaufen und ab ins Bettchen (nach einer Tiefkühlpizza, die wir statt im Ofen in der Mikrowelle machen mussten, weil wir nicht wussten, dass unser Hostel keinen Ofen hat)

Am nächsten Tag ging es zum Busbahnhof mit dem Taxi. Sowas haben wir noch nicht erlebt. Der Verkehr in Lima ist mit nichts, was ich bis jetzt erlebt habe, vergleichbar. Verkehrsregeln interessieren hier niemanden, wer zuerst hupt hat Vorfahrt. Während der 30 minütigen Fahrt hatten wir 5 mal fast einen Unfall, unter anderem mit einem der unzähligen Tuktuk’s.

Und dann noch dieses dauernde gehupe, unglaublich.

Von dort aus sind wir mit einem ziemlich bequemen Bus von Peru Bus nach Paracas gefahren.

In Paracas gibt es zwei allseits präsente Touren, die wir beide für umgerechnet ca. 7 Euro pro Person in unser Hostel (Hospedaje Mary) buchen konnten. Am nächsten Tag wurden wir also vom Guide abgeholt und es ging auf die erste Tour, und zwar mit einem Boot, zu den…

Islas Ballestas

Die Islas Ballestas waren wirklich sehr sehenswert. Mit einer Bootstour konnte man den Candelabro de Paracas, also den Kerzenleuchter von Paracas sehen. Kein Mensch weiß wie der da hingekommen ist, aber die Theorien gehen von den Inka’s, über Piraten, bis hin zu Aliens.

Danach ging es weiter zu Felsformationen und kleinen Inseln, auf denen sich Seelöwen und Pinguine tummelten. Das war schon sehr beeindruckend.

Besonders die Massen von Vögeln waren unglaublich, wie in diesem Video zu sehen.

Ich gebe zu, wenn so viele Vögel über den Köpfen hinwegfliegen, hat man schon große Befürchtungen, dass man bald überall weiße Flecken hat. Wir wurden zum Glück verschont 🙂

Nationalpark Paracas

Nach der schönen Bootstour ging es dann in den Nationalpark. Diese war leider nicht ganz so empfehlenswert, wie die Bootstour. Hier konnte man zuerst Flamingos sehen (von so weit weg, dass die kleinen Rosa Punkte nicht wirklich ein Highlight waren).

Danach ging es weiter, in die Wüste und an den roten Strand. Die Wüste war ganz nett anzusehen, aber nicht so schön hell wie man sie sich vorstellt. Keine Sorge, richtige Wüste folgt noch im nächsten Beitrag.

Jedoch war sehr interessant, dass man dort so ziemlich überall, wenn man etwas an der Oberfläche kratzt, Salz findet.

Dann fuhren wir zu dem roten Strand. Die Bilder, die wir vorher gesehen haben, hatten leider nicht so viel mit der Realität zu tun, aber schön wars trotzdem 🙂

Erwartung

Quelle: www.cheddarjack.com

Realität

Fazit ist, die Islas Ballestas sind absolut sehenswert und den Nationalpark kann man machen, muss man aber nicht.

In Paracas city

Paracas selbst war eher wenig touristisch. Es handelt sich um ein kleines Fischerdorf und man fühlt sich mehr in Peru als in den ganzen Touristenhochburgen.

Richtig genial war zudem das Hostel Kokopelli. Es ist teuer, dort zu wohnen. Jedoch kann man die Bar und das Restaurant nutzen und Kicker, Ping Pong sowie Billiard sind kostenfrei, auch wenn man dort nicht wohnt. Es ist also in jedem Fall einen Besuch wert. Super Stimmung, viele junge Menschen.

So das wars erstmal aus Peru, weiteres bekommt ihr in Kürze zu lesen und sehen.

Adios Amigos y Amigas!

8 Replies to “Wilkommen in Peru – Kulturschock und die ersten Seelöwen”

    1. Hallo Holger, vielen Dank und eine schöne Zeit noch in Peru! Bis zum nächsten Mal in der Frankfurter Fußgängerzone 😉

      Viele Grüße
      Björn und Jessy

  1. Hallo ihr beiden Weltenbummler 🙂
    ich lese so gern von euch und eure Fotos sind der absolute Wahnsinn. Ich wünsche euch noch ganz viele tolle Erlebnisse und vlt auch hin und wieder mal irgendwo hinsetzen, durchatmen und einfach sein. Das Köpfchen braucht seine Zeit um alles auch zu verarbeiten. Fühlt euch gedrückt und ich freue mich auf die nächsten Beiträge 🙂
    Liebe Grüße
    Uta

    1. Hallo liebe Uta, selbst wenn keiner mehr den Blog lesen würde, würde ich ihn nur für dich schreiben. Einfach nur weil ich mich freue, dass du ihn so gerne liest.
      Ja wir haben jetzt mal ein wenig runtergefahren und machen etwas langsamer 🙂
      Fühl dich auch gedrückt 🙂
      Liebe Grüße
      Jessy

  2. Das ist unglaublich schön, aber ihr sollt nicht stressen sondern genießen 🙂
    Ich vermiss euch schon sehr, aber finde es toll das ich das mit euch erleben darf.
    Dank Compuer.
    Passt auf euch auf und freu mich auf mehr

    Love xoxox

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