Regen im Regenwald – Und ein Herzensbeitrag

Wo befinden wir uns gerade?

Wir sind am Diani Beach in Kenia.

Aktueller Gemütszustand:

Um es neudeutsch zu sagen: gechillt. Wir hatten hier richtig Urlaub, mit am Strand rumliegen und nicht besonders viel machen. Das war mal entspannt.

Zufälliger Gedankengang des Tages:

Es gibt wirklich jemanden der (leere) Chipstüten aus aller Welt sammelt und einem Geld dafür gibt, wenn man ihm welche mitbringt?

Wo waren wir stehen geblieben?

Wir haben unseren ersten Argentinien Beitrag geschrieben mit den wunderschönen Iguazu Wasserfällen. Zu finden ist der hier.

Chao Argentinien

Unser nächster Stop in Argentinien sollte Salta werden. Wenn man sich das ganze jedoch mal auf einer Karte anschaut, die direkte Linie von Iguazu nach Salta, merkt man, dass da etwas im Weg ist.

Ungeplanter Trip nach Paraguay

Wir informierten uns ein wenig über Paraguay und entschieden, dort doch auch mal ein bisschen Zeit zu verbringen. Besonders interessierten wir uns für den atlantischen Regenwald.

Das Urwaldschutzgebiet „Cordillera San Rafael“ befindet sich im Südosten Paraguays und stellt mit einer Fläche von ca. 73.000 Hektar (730 km²) eines der letzten größeren Stücke noch erhaltenen Atlantischen Regenwaldes dar.

Quelle: https://procosara.org/de/san-rafael

Also fuhren wir mit dem Bus nach Encarnación in Paraguay und verbrachten dort 2 Nächte um etwas zu shoppen und zu entspannen. Alle freuten sich Björn, einen echten Wikinger zu sehen. Wir wurden sogar angehalten, damit auch Freunde von irgendwelchen Leuten den echten Wikinger Björn sehen durften ( Nach Paraguay verirren sich anscheinend nicht so viele helle Menschen ). In den Supermärkten gab es natürlich auch, wie in ganz Südamerika, recht passable Mengen Fleisch.

Von Encarnación aus nahmen wir einen sehr vertrauenswürdig wirkenden Bus zu der Haltestelle an der wir abgeholt werden sollten um nach San Rafael zu kommen. Es regnete auch nur ganz wenig rein.

Im Regenwald bei Regen mit viel Regen

Wir wurden in Empfang genommen von dem sehr lieben Hans aus der Schweiz, welcher den Teil des Regenwaldes, den wir besucht haben, in ein privates Naturschutzgebiet umgewandelt hat und die Naturschutzorganisation „Pro Cosara“ gegründet hat.

Der Atlantische Regenwald (auch Mata Atlântica genannt) ist eines der am meisten gefährdeten aber auch biologisch reichhaltigsten Ökosysteme der Erde. Ursprünglich erstreckte er sich über den Osten Paraguays, den Nordosten Argentiniens und entlang der atlantischen Küste von Süd- bis Nordostbrasilien. Von den fast 2 Millionen km², die er einst bedeckte, sind heute als Folge massiver Rodungen nur noch etwa 7 % übrig geblieben, hauptsächlich in Form kleinerer verstreuter Waldinseln.
Diese Wälder bilden wichtige ökologische Nischen für Vögel, Säugetiere, Reptilien, Schmetterlinge und Pflanzen. Rund 8.500 dieser Tier- und Pflanzenartenarten sind endemisch, sind also auf die ökologischen Bedingungen des Atlantischen Regenwaldes spezialisiert und kommen ausschließlich dort vor. Viele von ihnen sind heute vom Aussterben bedroht.
Der Atlantische Regenwald wird als einer der 25 wichtigsten „Hotspots“ der Erde angesehen.

Quelle: https://procosara.org/de/san-rafael

Wir wurden also in unserer schönen Hütte abgesetzt und uns wurde eine Karte in die Hand gedrückt, mit verschiedenen Wanderwegen, die wir während unseres 3-nächtigen Aufenthalts begehen durften.

Als er sich schon verabschieden wollte, fragte ich, ob wir denn irgendetwas beachten müssen, beispielsweise Sicherheitsregeln. Ich meine, wir sind in einem Regenwald mit weiß Gott welchen Tieren. Uns wurde ein Tipp gegeben, über Baumstämme nicht direkt dahinter wieder abzusteigen, sondern zu schauen und zu springen, für den Fall dass Schlangen sich dort verstecken, was zu dieser Jahreszeit und dem vielen Regen im Moment aber eher unüblich wäre.

Das wars auch schon 😀

Nunja, ich hatte ursprünglich erwartet, dass man den Regenwald nur mit erfahrenem Guide betreten durfte, aber es war schon ziemlich cool, dass wir einfach auf eigene Faust erkunden konnten.

Mittlerweile muss ich sagen, haben wir so viel erlebt, dass bei mir diese Situation kein Unbehagen mehr auslösen würde, aber damals hatte ich schon etwas Sorge. Da ich immer noch schreibe war es wohl ziemlich unbegründet.

Also nutzten wir die Tage um diesen wunderschönen Regenwald zu erkunden. Trotz dauerndem Regen und Gewitter war es trotzdem richtig super und der Regenwald hat bei dem diesigen Wetter auch einen ganz besonderen Flair. Zudem hatten wir auch die richtigen Klamotten dabei 😉

Trotzdem wir wegen dem Regen keine Tiere erspäht haben (außer einige Vögelchen) war es dennoch entspannend und toll in diesem Regenwald zu spazieren.

Zudem gab es einen coolen See am Regenwald, in dem wir hätten schwimmen gehen können. Da wir aber beim laufen schon fast geschwommen sind, haben wir davon erstmal abgesehen 😉

Für alle die Interesse haben zu helfen und diesem kleinen Stück Regenwald die Chance zu geben zu wachsen, würde ich mich freuen, wenn ihr Pro Cosara unterstützen würdet.

Deutschland:
Kontoinhaber: Pro Cosara e.V.
IBAN: DE83601205000008784300
BIC: BFSWDE33STG
Bank: Bank für Sozialwirtschaft

Schweiz:
Kontoinhaber: Verein Pro Cosara
IBAN: CH6606300016610279807
BIC: VABECH22
Bank: Valiant Bank, 3001 Bern

Oder Online spenden:

https://procosara.org/de/mithilfe/onlinespende

Ich war sehr begeistert, von dem Herzblut das Pro Cosara in den Regenwald steckt, wer also etwas Geld übrig hat kann dieses nutzen um diesen guten Menschen zu helfen den Atlantischen Regenwald zu retten.

Vom Regenwald nach Asunción

Unser letzter Stop in Paraguay war in Asunción, wo wir viele nette Paraguayaner kennenlernten und den Strand mit Skyline fast wie in New York begutachten konnten.

 

Ich habe auch diesen großartig verzierten Kindergarten gefunden. So hübsch.

Paraguay hat uns eine Menge Spaß gemacht und wir werden bestimmt irgendwann wiederkommen, da die Menschen hier super herzlich waren und die Natur einfach großartig war.

Hasta Luego, Amigas y Amigos!

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